Tag 8: Victoria Falls – Ankunftstag

3.10.2009

Morgens geht die Fahrt  mit der Pride of Africa weiter. Wir passieren Matesi und nähern uns unserem Ziel Victoria Falls.

Vor Victoria Falls

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Gegen 11:00 Uhr kommen wir im Bahnhof von Victoria Falls an. Durch eine sonst geschlossene Verbindungstür ist ein roter Teppich ausgerollt und wie üblich gibt es ein feuchstes Tuch und einen Begrüßungs-Drink.  So können wir in wenigen Schritten unser Hotel erreichen.

Das einchecken in die Zimmer ist gut organisiert. Unser Zimmer ist schon frei (bei manchen anderen noch nicht) und wir können unsere Sachen da erst einmal hinbringen.

Hier in der Stadt Victoria Falls in Zimbabwe ist des offizielle Zahlungsmittel der US-Dollar. Scheine in Landeswährung (50 Trillionen Zimabwe Dollar) werden als Souvenier an die Touristen verkauft. Man muss also alles, was nicht durch die Pauschal-Reise abgebeckt ist, in US-Doller zahlen. Das Hotel akzeptiert Kreditkarten. Für alles weitere empfiehlt sich dringend ein kleiner USD-Cash Bestand.

Das Hotel hat zwei Internet-PCs, drei Zimmer neben der Rezeption, die nichts kosten.

Die Touren in Vic Falls, die wir im voraus im Rovos Train bei Nicolas Schoefield gebucht haben mussten wir auch in Cash bezahlen (USD bzw. EUR, Rand wolle er nicht der Südafrikaner).

Monika hat gebucht: “Walk with the Lions” und “Elephant Ride”; dass geht morgens um 05:15 los.

Zusammen haben wir die “Victoria Falls Walking Tour” gebucht, die normalerweise um 09:00 Uhr startet, bei uns aber auf 11:15 Uhr gelegt ist. Das kostet USD 90 für zwei. Von unserem Hotel kann mann das auch gut ohner Führer machen. Der Fussweg zum Eingang den Vic Fall Parks ist 7-8 Minuten. Der Eintrit kostet 20 USD pro Person. Für die 90 USD werden wir von einem Fahrer abgeholt und haben an den Fällen einen Guide. Rückweg wieder per Auto.

16:00 Uhr ist sammeln zur Bussfahrt zu den Schiffen für die Sambezi-Abend-Kreuzfahrt.

Abendessen in der “Jungle Junction”.

Tag 7: Plumtree, Bulayawo, Dete, Tompson’s Juction

2.10.2009

Heute Nacht sind wir in Plumtree, Zimbabwe, angekommen. Die Grenzformalitäten wurden “im Schlaf” vom Train Management erledigt. Aber erst um 08:35 fahren wir weiter. Geplant war 06:00 Uhr.

Plumtree

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In den Vororten von Bulayawo konnten wir Gottesdienste im Freien beobachten mit vielen Einheimischen, die sich ganz in weiss gekleidet hatten.

Gottesdienst im Freien

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Von der Stadt Bulayawo kann man von der Bahn aus nicht viel sehen. Um 10:35 Uhr stehen wir in Bulayawo inmitten von Rangiergleisen und es ist wieder mal Pause. Wir müssen an der Abzweigung “Sixth Avenue” nach links abbiegen.

Sixth Avenue Junction

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Nach Bulayawo geht es dann mitten durch den Hwange National Park, wo wir Löwen, Elefanten und Giraffen vom Zug aus sehen können.

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In der Dunkelheit erreichen wir Dete (19:13 Uhr).
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Tagesziel ist Tompson’s Junction

Tag 6: Tau Lodge, Gabarone,… durch Botswana

1.10.2009 Tau Lodge – Abreisetag

Heute wieder um 6 Uhr morgens der telefonische Weckruf. Schnell, schnell, bis 6:30 Uhr gibt es Kaffee auf der Terrasse. Dann starten wir zur letzten Pirschfahrt von der Tau Lodge. “Unser” Fahrer Ernest macht heute früh nicht mit, wir müssen uns also ein “neues” Fahrzeug aussuchen.

Wir sehen verschiedene Vögel, Fotoapparate für markierte Hyaenen, Zebras und vieles mehr. Nur keine Elefanten.

Zum Schluss der Fahrt sehen wir noch zwei junge männliche Löwen, die sich aus einem anderen Territorium hier her begenem haben und verletzt sind. Von diesen Löwen können wir wunderschöne Fotos und ein Video machen.

Die Löwen

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Wir sind zeitig zurück (so ca. 8:40) und müssen unsere Reisetaschen wieder packen, an der Rezeption auschecken (die Internet-Gebühren hat der junge Mann vergessen). Dann gibts ein reichliches Frühstück mit einem letzten Blick über das Gelände.

Zwei Chalets der Tau Lodge

Africa,Tau Lodge

Monika hört noch, dass es Affen bei den Chalets auf der anderen Seite gäbe, also machen wir uns dahin auf und können auch diese Sehenswürdigkeit mitnehmen (Fotos und ein Video).

Äffchen auf der Tau Lodge

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Um 10 Uhr fahren wir dann mit den Jeeps zur Pforte des Madikwe Resorts, wo wir in unsere Busse umsteigen.

Tau Lodge Gate

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Es geht zu Grenze zu Botswana. Dort müssen wir alle aus den Bussen aussteigen und durch die Passkontrollen von Südafrika und Botswana. Das geht “normal” zügig, nur die Leute mit einer VAT-Rückerstattung halten den ganzen Laden auf.

Am Ende können wir die Grenze zu Botswana zu Fuss passieren, werden aber zurückbeordert, weil jetzt auf ein Mal jeder seine Reisetasche aus dem Buss holgen muss und dann einzeln zu Fuss über die Grenze bringen muss. Erst dann dürfen die leeren Busse uns hinterher über die Grenze fahren und schließlich können wir nun komplett mit allen Teilen in Botswana, wieder in unseren Bus.

Die beiden Busse bringen uns zur nahegelegenen Gabarone Train Station, wo unser Zug schon auf uns wartet. Auf dem Bahnsteig gibt es, wie üblich warme, feuchte Tücher und einen Begrüßungsschluck.

Gabarone Train Station

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Wir gehen zügig in unser Abteil und packen die Reisetaschen wieder aus. Das Lunch um 13 Uhr lassen wir mal aus. Im Abteil finden wir schon die Formulare für die Einreise und Ausreise Zimbabwe und die Einreise Zambia. Unsere Pässe mit dem ausgefüllten Zimbawe-Formular bekommt der Zugmanager, Joe Mathala, damit wir uns in der Nacht beim Grenzübertritt nicht darum kümmern müssen und ruhig durchschlafen können – so der Plan.

Von der Eisenbahnfahrt (Gabarone, Mahalapye, Palapye, Francis Town) mache ich einige Fotos.

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Um 18:09 ist Sonnenuntergang und es wird schnell dunkel, sodass der Fotoapparat für heute in die Ecke kommt. Die Eisenbahnstrecke durch Botswana ist ziehmlich neu und in guten Zustand. Über weite Strecken führt sie schnurgerade durchs Land.

Die mitfahrende Ärtzin empfiehlt ab Morgen die Malaria-Prophylaxe einzunehmen.

Als Tagesziel für heute ist Plumtree in Zimbabwe für 23:10 Uhr geplant.

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Tag 5: Tau-Lodge

30.9.2009 Tau Lodge, Madikwe

Tiere:

  • Wildebeest = Gnu
  • Springbock    (ähnlich einer Gazelle)
  • Zebra
  • Löwen
  • Nashorn
  • Buffalo

Frühmorgens um 06:30 Uhr eine Pirschfahrt.

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Nashorn

Nashorn am Morgen

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Breakfast at Madikwe's

Breakfast at Madikwe’s

Danach das “breakfast proper”.

Gammeln im Chalet, dabei diverse Tiere beobachten, die ans Wasserloch direkt vor unserem Chalet gehen. Am Ende kommt doch tatsächlich eine Giraffe vorbei und versucht ihre langen Beine so zu knicken, dass sie nach unten ans Wasser kommt…..

Abendessen in der “Buma” rund um ein Lagerfeuer….

Tag 4: Zeerust

29.9.2009

Heute morgen wachen wir auf und müssen feststellen, dass wir in der Nacht das Etappenziel Zeerust nicht erreicht haben. Wir stehen auf dem Bahnhof in Kugersdoorp

Kugersdoorp Train Station

Krugersdorp Train Station

Erst um 09:49 ist die längst erwartete Diesellok da und wir können den 180 km weiten Weg nach Zeerust beginnen. Das soll 5 Stunden dauern und damit wird die Nachmittags-Pirschfahrt wohl einwenig gefährdet sein.

Wir fahren über Boons, Derby, Koster, Swartruggens, Groot Marico, Woodbine.

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Schließlich erreichen wir den Bahnhof Zeerust (15:21), wo wir in einen Bus umsteigen, mit leichtem Gepäck für zwei Übernachtungen auf der Tau Lodge.

Zeerust: Umsteigen in den Bus

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Madikwe Game Ressort Gate

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Erste Pirschfahrt am Nachmittag

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Während wir wilde Tiere beobachten, fährt der Zug ohne uns über Ottoshoop, Slurry, Mafikeng und schließlich nach Gabarone, wo wir in 3 Tage später wieder einsteigen werden.

Tag 3: Nach Pretoria und Zeerust

28.9.2009

Heute ganz früh sind wir in Potchefstroom losgefahren und dann über Johannisburg zum kleinen Bahnhof “Centurion” (Pretoria), wo eine klassisch Dampflock vorgespannt wurde. Eines der Paradestücke von Rohan Voss. Es war die jüngste der Rovos-Dampflokomotiven – so von 1954. Dass haben wir natürlich fotografisch festgehalten.

Dampflokomotive

Rovos Rail

Kurz vor 12 fahren wir dann in Capital Park ein, der Zentrale von Rovos Rail. Man kann sich hinsetzten, wird aber gleich zu einem kleinen Rundgang über das Geläde aufgefordert, wo wir alte Dampflokomotiven, Eisenbahnwagen und zu guter letzt den letzten Dampfkran Afrikas sehen können, der nach seiner Wiederherstellung vor der Terrasse aufgestellt werden soll.

Capital Park

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Danach gibt es auf der Terrasse das Mittagessen und dann geht es mit zwei Bussen in die Stadt. Wir stoppen am Union Building und nehmen uns auch ausfühlich Zeit für das Vortrekker Monument, das dem Völkerschlachtsdenkmal in Leipzig nachempfunden sein soll.

Union Building

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Jacaranda Tree

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Voortrekker Monument

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Der Zug wurde in der Zwischenzeit um einen Wagen erweitert und zunächst zieht uns die Dampflok weiter. Um 18:30 Uhr brach hier in Capital Park starker Regen und Gewitter aus. Gut dass wir kurzvorher in den Zug eingestiegen sind. Nun funktioniert auch das Telefon im Abteil (dem Zimmer). Die Reisetaschen, die wir für die “Game Lodge” packen sollen, liegen auch schon auf dem Zimmer.

Der heftige Regen ist nach 1 1/2 Stunden vorbei aber im Zug hat er Spuren hinterlassen: An den Türen und in den Verbindungen zwischen Waggons dringt Wasser ein. Die Rovos-Crew hat dort Handtücher hingelegt.

Beim Abendessen erfahren wir, dass es mit der Lok, die uns jetzt zieht ein Problem gibt und sie ausgetauscht werden muss. Dadurch werden wir nicht wie geplant gegen 1 Uhr in Zeerust angommen und dann dort stehen, sondern die ganze Nacht durchfahren müssen, was auf deiser Strecke ganz schön schaukelig und laut sein soll. Es wurden Ohrenstöpsel verteilt.

Geplant: Nachtstopp in Zeerust.

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Tag 1: Kapstadt und Matjiesfontein

26.9.2009 Kapstadt

Morgens um 09:30 holt uns ein Fahrer im Auftrag von Rovos Rail vom Hotel ab. Er soll noch weitere Rovos-Rail-Reisende im Radisson abholen. Das Radisson ist  für die Fussballweltmeisterschft 2010 neu  gebaut wurde und noch fast leer ist.  Die Gäste sind aber schon weg. Mit ein paar Minuten Verspätung kommen wir schießlich in der Rovos-Rail-Lounge am Hauptbahnhof gegen 10 Uhr an.

Um 11:15 Uhr heisst es: Einsteigen in den Luxuszug, die “Pride of Africa”.

Pride of Africa

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Um 17:50 Uhr kommen wir bei unserem ersten Ausflugsstopp  in Matjiesfontein an, was aus dem Fernsehfilm ja sehr behannt ist.

Um 18:40 Uhr steigen wir wieder in unseren Zug. Die Fahrt geht ……

Capetown: Peninsula Tour

25.9.2009

Heute machen wir eine “Peninsula Tour”. Wir haben uns entschieden im Urlaub nicht immer so früh aufzustehen. Deshalb machen wir nicht die “Standard-Tour”, die um 08:00 Uhr starten sollte, sondern haben uns zu einer “Private Tour” entschlossen.

Ein Guide, mit dem schönen Namen Michael Bühring, holt uns zwei um 10 Uhr am Hotel ab und wir können den ganzen Tag flexibel gestalten. Am Schluss (es wird 17 Uhr werden) wollen wir auch noch auf den Tafelberg, weil das ja etwas Einmaliges ist.

GPS Track of Penisula Tour

  • World of Birds
  • Ostrich Farm
  • Cape Point
  • Cape of Good Hope
  • Bartolomeu Dias Cross
  • Bamboos on the M4 near Pyramid Rock
  • Penguin colony near Bellevue Road, Simon’s Town
  • Table Mountain

Photobucket Cape of Good Hope

Anreisetag 2: Von Joburg nach Capetown

24.9.2009

Wir müssen am Airport Joburg von Terminal A zu Terminal B und die Koffer mitnehen, weil wir ja jetzt nur noch innerhalb der Republik Südafrika fliegen.

Beim Einchecken des Gepäcks gibt es eine südafrikatische Besonderheit, auf die uns die Lufthansa nicht vorbereitet hatte. Unsere zwei Koffer wiegen zusammen ganz knapp unter dem Limit von 60 kg für die Businessclass habtte die Lufthansa in Hamburg gewogen und das für OK befunden. Nun haben wir eine strege Dame beim SAA Checkin in JOburg, die feststellt, dass ein Koffer 31 kg wiegt und der andere 28 kg. Das geht nicht in Südafrika. Kein Gepäckstück in Südafrika darf mehr als 30 kg wiegen, Ausnahmen seien nicht möglich, weil auf ihrem Computer eine rote Meldung blickt und das Checkin nicht möglich ist.

Vom Nachbarschalter sagt der dort Abfertigende, dass er da einen kleinen Trick anwendet, nämlich den Koffer etwas anzuheben, wenn er auf die Checkin-Taste drückt. Unsere korrekte weisse Dame erwiederte: “I do not want to become illegal” und bestand darauf, dass wie ein paar Teile von dem einen Koffer in den anderen umpacken. Dann endlich hat der Checkin funktioniert….

Der Anschlussflug nach Capetown hat über 2 Stunden Verspätung, wir können es uns aber in der SAA Business Lounge bequem machen.

Am Flughafen Cape Town funktioniert auch alles bestens. Wir nehmen uns ein Taxi zum Hotel. Auf dem Weg dahin suchen wir in der Waterfront ein Wechselbüro von AMEX auf, um den Fahrer in Rand bezahlen zu können.